Bulgarien:

Unter der milden Sonne der Schwarzmeerküste schufen die Bulgaren romantische Städte auf Felseninseln.

In den Respekt einflößenden Gebirgen des Landesinnern entstanden mit einer einzigartigen Klosterarchitektur Trutzburgen für Religion, Kultur und Wissenschaft. Schon immer verstand es das bulgarische Volk bestens, Natur, Kultur und Architektur zu einer Einheit verschmelzen zu lassen.

"Vorgarten Gottes" nennen die Bulgaren gerne ihr Land und erzählen nicht ohne Stolz die Legende, wie Gott ein Stück vom Paradies abschnitt und zwischen Schwarzem Meer, Rodopen und Balkangebirge platzierte. Auf den fruchtbaren Ebenen im Nordosten gedeihen bestens Mais und Weizen, klare Bäche stürzen sich die Schluchten der rauen Gebirge herunter, in den tiefgrünen Wäldern sind Bären, Luchse und Hirsche heimisch. Olivenbäume und Zypressen geben der Landschaft an der Küste ein mediterranes Flair, das weiche Licht und milde Klima lassen Urlaubsträume wahr werden. Denn nicht ohne Grund tragen die traditionsreichen Seebäder so klingende Namen wie Sonnenstrand oder Goldstrand: Wahrhaft bezaubernde Strände und warme Mineralquellen tragen zum Wohlbefinden der Besucher bei.

Ebenso stolz wie auf ihre Heimat sind die Bulgarien auf ihre jahrhundertealte Kultur, die in den zahlreichen Klöstern gepflegt und bewahrt wird. Das Rila-Kloster in der Nähe von Plovdiv wurde als eine der bedeutendsten und schönsten Anlagen sogar zum Weltkulturerbe erklärt.